Archiv des Autors: Fabian Frank

Die letzten Weihnachtsbäume aus 2018

VOGELSBERGKREIS (pw). Knut! Weit über 2.500 Weihnachtsbäume sammelten am Samstag die Jugendfeuerwehren in Alsfeld, Feldatal, Gemünden, Kirtorf, Lauterbach, Mücke, Romrod und Ulrichstein ein. Die ausgedienten Tannen wurden zumeist auf Gespanne geladen und dann der Entsorgung zugeführt. Zum Größenverhältnis: 2.500 Bäume entsprechen im Nutzforst einer Waldfläche von etwa 25.000 Quadratmetern.

In Alsfeld lud der Feuerwehrnachwuchs über 200 Bäume auf zwei Traktor-Gespanne auf. Wie Jugendfeuerwehrwart Thomas Dressler berichtete, wurden die 30 fleißigen Sammler in der Alsfelder Feuerwache mit Fischstäbchen versorgt. Großen Dank richteten die Mädchen und Jungen an die Gespann-Fahrer Wolfgang Tomalla und Kevin Eilts. Im Ortsteil Eifa sammelte die Jugendfeuerwehr insgesamt vier Wagenladungen mit Weihnachtsbäumen ein. Die fast zwanzig Helfer wurden im Anschluss mit Pizza überrascht.

In Feldatal sammelte die Jugendfeuerwehr im Ortsteil Ermenrod 25 Weihnachtsbäume ein. Wie Jugendwart Julian Seim berichtete, waren insgesamt sieben Helfer unterwegs. In Gemünden (Felda) sammelten die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr rund 150 Bäume ein. Wie Gemeindebrandinspektor Tobias Tomaschewski sagte, waren es in Burg- und Nieder-Gemünden 60, in Ehringshausen 50 und in Hainbach 40 ausgediente Tannen.

In Kirtorf sammelten die 11 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr rund 150 der ausgedienten Nadelhölzer ein. Mit zwei Gespannen fuhren die jungen Brandschützer Straße für Straße der Gleenstadt ab. Nicht nur Geldspenden, auch süße Überraschungen wurden den Jugendlichen bei ihrer Sammelaktion überreicht. „Der Feuerwehrnachwuchs freut sich jedes Jahr auf das Einsammeln der Weihnachtsbäume“, so das Team um Jugendfeuerwehrwart Jochen Schneider. In der Kirtorfer Feuerwehrwache wurden die fleißigen Sammler zum Abschluss mit Pizza empfangen.

In Allmenrod, Heblos, Rimlos und Sickendorf wurden rund 230 Christbäume durch die Jugendfeuerwehr Lauterbach-West eingesammelt. Die 17 Helfer waren mit zwei Traktorgespannen unterwegs. Wie Jugendfeuerwehrwart Oliver Karney sagte, hatte das eingespielte Team der Sammlung viel Spaß und eine super Stimmung. „In diesem Jahr wurden sogar drei Adventskränze eingesammelt“, so Karney.

In Frischborn sammelten die 19 Helfer der Kinderfeuerwehr und Jugendfeuerwehr Lauterbach-Süd etwa 400 Bäume mit zwei Traktorgespannen ein. „Die Kids waren trotz des nicht ganz so schönen Wetters mit vollem Elan und Arbeitseifer bei der Sache, da war kein Baum zu schwer und kein Weg zu weit“, so Marco Fölsing von den Organisatoren.

In Maar wurden von den 24 Helfern der Jugendfeuerwehr Lauterbach-Ost rund 350 ausgediente Tannen gesammelt. Für die Sammlung waren zwei Traktorgespanne im Einsatz. „Die Sammelaktion hat uns einen riesen Spaß bereitet, in einer Straße wurden wir sogar mit warmen Kakao empfangen“, so Organisator Andreas Wahl. Wie er mitteilte, möchte man sich bei den „freundlichen Tannenbaum-Abgebern“ herzlich bedanken. Zum Abschluss der Sammlung gab es für die Helfer einen Imbiss aus der heißen Theke.

In Wallenrod sammelte der Feuerwehrnachwuchs etwa 300 Weihnachtsbäume mit zwei Traktor-Gespannen ein. Insgesamt 21 Helfer der Kinder- und Jugendfeuerwehr Lauterbach-Nord waren bei der Sammelaktion unterwegs, die im Anschluss mit Pizza versorgt wurden. Zudem erhielt der Feuerwehrnachwuchs Gutscheine für die Eisbahn in Lauterbach überreicht.

In Nieder-Ohmen sammelte die Jugendfeuerwehr fast 300 Nadelträger ein. Insgesamt 22 Helfer waren mit Unterstützung der Einsatzabteilung sowie der Ehren- und Altersabteilung unterwegs. Jugendwartin Carina Reitz dankte für die zahlreichen Spenden, die komplett der Jugendfeuerwehr zugutekommen. Die Jugendfeuerwehren in den Ortsteilen Höckersdorf und Sellnrod sammelten zusammen mit den Ulrichsteiner Jugendfeuerwehren aus Bobenhausen II und Wohnfeld die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Wie Sellnrods Jugendwartin Janine Lutz sagte, waren es über 150 Tannen. Im Mücker Ortsteil Flensungen wurden 120 Bäume eingesammelt.

In Romrod lud der Feuerwehrnachwuchs mehr als 200 Bäume auf die Transporthänger, die von einer Imkerei und einem Milchviehbetrieb kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Wie Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing berichtete, erhielt die Jugendfeuerwehr vom Förderverein der Feuerwehr mehrere Strickmützen geschenkt und zur Mittagszeit einen warmen Imbiss gereicht. Besonders erfreut war der Feuerwehrnachwuchs von der Vielzahl der Süßigkeiten, die an den ausgedienten Tannenbäumen hingen. „Von Gummibärchen über Schokoriegel bis hin zu Lutschern war alles dabei“, so die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr.

Danke an Philip Weitzel für den Bericht.

30 Jugendfeuerwehrkinder aus Mücke legten die Prüfungen zur Jugendflamme ab

Sie ist die erste praktische Prüfung, die ein Jugendfeuerwehrmitglied in der Jugendfeuerwehr ablegen kann. In der Prüfung weisen die Jugendlichen grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Feuerwehrgerät sowie in Erster Hilfe nach.

Ablegen kann man die Prüfung, sobald man in die Jugendfeuerwehr eingetreten ist, also ab 10 Jahren. Die Abnahme erfolgte am Samstagvormittag in Ober-Ohmen. 9 Jugendliche konnten davon sogar schon die Jugendflamme II ablegen. Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin Michaela Wießner hatte alle Hände voll zu tun. Aber ihr waren noch einige Feuerwehrmitglieder zugeteilt, denn schließlich gab es 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu prüfen.

Um die erste Stufe erfolgreich zu meistern, müssen die Jugendlichen folgende Tätigkeiten absolvieren:  Erläutern des Notrufes und Absetzen eines fiktiven Notrufes an Hand eines Fallbeispiels, Anfertigen von 3 Feuerwehrknoten, Durchführung von 3 feuerwehrtechnischen Aufgaben aus dem sportlich kulturellem, musikalischem, kreativ oder sozial ökologischem Bereich. In den zurückliegenden Wochen wurden die jungen Floriansjünger aus Mücke von ihrem Jugendbetreuern mit viel Eifer und Einsatz auf diese Prüfung hin vorbereitet. Sie wollten doch, dass ihre Schützlinge die Prüfung mit „Bestanden“ ablegen.  Bei der Jugendflamme II zählten eine Dorfralley, ein aufgebauter Löschangriff sowie eine Verkehrsabsicherung zu dem Aufgabengebiet. Des Weiteren musste ein Fragebogen ausgefüllt werden. Es war schon sehr anspruchsvoll. Aber am Ende das Fazit“ Alle haben bestanden“. Dabei waren Fachwissen, Teamarbeit, Geschicklichkeit, Improvisation und Schnelligkeit gefragt.

Als Abnahmeberechtigter vom Kreis gratulierte Kreisjugendwart Jörg Blankenburg sowie Fachbereichsleiter Frank Wingefeld den Floriansjünger aus Mücke. GBI Martin Schlosser hatte sich auch für den Feuerwehrnachwuchs interessiert und war ganz Stolz auf die Anzahl der 30 Prüflinge. Ein Dankeschön an die vielen Betreuer, sagte Bürgermeister Andreas Sommer, denn sie hätten ja die Nachwuchskräfte der Feuerwehr bis dato geschult und unterwiesen.  „Wir brauchen Nachwuchs in der Feuerwehr“, so Sommer und erwünschte den Jugendlichen noch viel Spaß. Michaela Wießner als Gemeinde Jugendfeuerwehrwartin dankte der Feuerwehr Ober-Ohmen für das Ausrichten und die Bewirtung. Sie dankte auch ihren Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

Die Jugendflamme II legten ab: Luca Wick, Leon Meisinger, Martin Adam, Lars Scharmann. Jannik Kratz, Lena Scharmann, Luca Kern, Fabian Keilholz und Jakob Merz. Die Jugendflamme I legten ab: Jonas Bizjak, Esther Witznick, Tavis Hinz, Finn-Luca Mehlberg, Alexander Liehr, Leonardo Schmidt, Lukas Liewald, Silja Müller, Emilie Dörr, Taja Reichel, Luis Zeitz, Moritz Keller, Finn Liebermann,  Lukas Hofann, Noel Drawer, Ronja Schäfer, Laura Quehl, Leonardo Lopes-Jilg, David Bär, Leo Dreßler und  Dean Reich.

Und wieder einige Jugendflammen!

Die Kinder- und Jugendfeuerwehren der Gemeinde Mücke sind außerordentlich aktiv. Im Frühjahr gab es erst die Abnahme der „Tatzen“ in denKinderfeuerwehren und aktuell waren die „älteren“ dran. Die Jutgendfeuerwehren der Gemeinde Mücke durften ihr Können an den Aufgaben der Jugendflamme beweisen.

Die Jugendflamme kann in 3 Stufen abgenommen werden und ist mittelrweile bundeseinheitlich aufgestellt. Neben viel feuerwehrtechnischem Wissen und Fähigkeiten werden auch sportliche und kulturelle Aufgaben gestellt. Wenn ihr mit eure Jugendfeuerwehr ebenfalls mal eine Abnahme der Jugendflamme plant, könnt ihr euch gerne an die Kreisjuigendfeuerwehr wenden. Mit unserem „Spezialisten“ Fank Wingefeld als Fachbereichsleiter für die Jugendflamme können wir euch bei Planung und Durchführung unterstützen. Damit alles genauso so läuft in der Gemeinde Mücke am letzten Samstag: am Ende gab es nur zufriedene Gesichter.

Treffen der Betreuerunnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren

Es gibt wieder was zu lernen für die Betreuer und Betreuerinnen in den Kinderfeuerwehren im Vogelsbergkreis: die Kreisjugendfeuerwehr lädt zum Treffen am 06.10.2018 um 14 Uhr in den Stützpunkt der Feuerwehr Alsfeld.

Themenschwerpunkt werden sein:

– Rechtsfragen in der Bambiniarbeit (Aufsichtspflicht)

– die Kindertatze

– sowie ein Erfahrungsaustausch sein.

Zur besseren Planung schickt bitte eine kurze formlose Anmeldung mit der Anzahl der Teilnehmer von eurer Gruppe an den FBL Bildung unter bildungs-medienarbeit@kjf-vogelsbergkreis.de. Wünsche und Anregungen werden auch noch angenommen.

Die komplette Einladung könnt ihr euch noch mal hier downloaden.


Kreispokal und Kreisentscheid 2018 – die Startlisten!

Die Wettbewerbssaison ist in vollem Gange und die Vogelsberger Jugendwehren fiebern so langsam den spannenden Kreiswettbewerben entgegen. Der erste Termin auf unserer Liste ist der Kreispokal am 12. August in Schotten – Burkhards. Für alle Mannschaften gibt er ab sofort den gültigen Startplan. Weiter geht es am 19. August mit dem Kreisentscheid in Kirtorf Ober-Gleen. Den passenden Startplan gibt es ihr hier. Viel Erfolg!

Update: Die Sieger des Kreispokals gibt es hier zu bestaunen. Und für die Ergebnisliste des Kreisentscheids müsst ihr hier klicken. Herzlichen Glückwunsch!

Neue Satzungen braucht das Land… äh.. die KJF!

Auf dem vergangenem Delegiertentag der Kreisjugendfeuerwehr in Lauterbach Allmenrod hat sich die Kreisjugendfeuerwehr (sogar einstimmig) eine brandneue Jugendordnung verpasst. So richtig in Kraft treten wird die neue Ordnung aber erst, wenn die Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes auch ein positives Votum dazu abgegeben haben. Die Versammlung dazu findet aber erst im September in Schotten statt. Da das doch noch ein wenig hin ist und wir euch nicht auf die Folter spannen wollen (und außerdem gehen wir mal schwer davon aus, dass der Verband dem ganzen auch zustimmt… die haben uns ja kräftig bei der Ausarbeitung unterstützt), haben wir hier das Dokument als Download. Ihr könnt ja trotzdem schon mal reinschauen. Vielen Dank an alle die bei der Umsetzung unserer Ideen geholfen haben. Die größten Änderungen, so wie sie auf der Herbsttagung präsentiert wurden, könnt ihr euch hier noch mal anschauen.

In der Struktur der Kreisjugendfeuerwehr hat sich somit auch was getan. Es gibt jetzt den Vorstand, welcher schneller die Dinge der täglichen Arbeit erledigen kann, ohne dazu jedesmal den Ausschuss einzuberufen. Im Bild sieht das ganze so aus:

Bei der KJF mitbestimmen? – Das geht! Ab zum Delegiertentag!

Was passiert in der Kreisjugendfeuerwehr? Was hat sich durch den neuen Vorstand seit letztem Jahr getan? Wer sind die neuen Fachbereichsleiter? – Antworten auf Alle diese Fragen bekommt ihr am Samstag, den 05.05.2018 um 14.00 Uhr in Lauterbach – Allmenrod (im dortige Dorfgemeinschaftshaus, Talstraße 4).

Auf unserer Tagesordung steht dieses Jahr:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit
2. Bericht des Kreisjugendfeuerwehrwartes
3. Bericht des Rechners
4. Entlastung des Vorstandes
5. Verabschiedung der überarbeiteten Jugendordnung
6. Grußworte der Gäste
7. Verschiedenes

Die offizielen Einladung an alle Stimmberechtigten sind natürlich schon lange raus. Aber: Gäste sind natürlich herzlich eingeladen.

p.s.: Ach ja: Wer immer noch nicht genug hat: Bereits ab 09:30 Uhr findet die jährliche Schulung der Wertungsrichter statt. Am besten gleich beide Veranstaltungen besuchen! Lohnt sich bestimmt!

Termine 2018

Warum gibt es nicht schon mehr Termine für das Jahr 2018? Für den Kreisentscheid zum Beispiel? – Naja, so eine Veranstaltung braucht schon ein wenig Vorbereitung und Arbeit. Neben unseren Aufgaben wie Wertungsbüro, Begrüßung und Siegerehrung brauchen wir natürlich auch noch jemanden, der sich um die „Rahmenbedingungen“ kümmert. Also für Essen und Getränke sorgt, damit die Jugendfeuerwehren nicht mit knurrenden Magen auf die Wettbewerbsbahnen müssen. In diesem Jahr hat sich bisher noch kein Veranstalter für die „großen“ Jugendfeuerwehrtermine der Kreisjugendfeuerwehr gefunden. Wir müssen also noch ein wenig warten, bevor wir hier die Termine bekannt geben können.

Ihr habt mit eurem Feuerwehrverein oder mit eurer Jugendfeuerwehr Lust uns dabei zu unterstützen? Meldet euch doch einfach im Fachbereioch oder bei eurem Kreisjugendfeuerwehrwart. Manchmal bietet sich das auch an, wenn ihr ein Jubiläum oder ähnliches feiert. Zusammen machen wir dann eine schöne Veranstaltung.

Update: Na das läuft doch langsam! Mittlerweile findet sich fast für jeden Termin was. Schaut euch mal die Übersicht an.

Was macht eigentlich der Fachbereich Wettbewerbe so? – Schon mal in den Jahresbericht geschaut?

Traditionsgemäß begann für den FB Wettbewerb das Jahr 2017 mit der Fachbereichsleitertagung der hessischen Jugendfeuerwehr am 21. Januar.

Am Vormittag des Delegiertentags am 29. April in Nieder Ohmen fand dann unser jährliches Wertungsrichterseminar statt. In diesem Jahr nahmen leider nur 18 Wertungsrichter teil. Da es das zweite Jahr mit „Wasserentnahme Offenes Gewässer“ war und es auch keine Neuerungen der Wettbewerbsbestimmungen gab, wie man auf der Seite der Deutschen Jugendfeuerwehr sehen oder besser nicht sehen konnte (es gab kein „Neues aus dem Bundeswettbewerb 2017“) sah man scheinbar die Notwendigkeit einer solchen Veranstaltung nicht ein. Leider waren aber auch keine Betreuer da, die ihr Wissen auffrischen wollten. Wäre dies der Fall, käme es sicherlich während den Wettbewerben zu weniger Diskussionen über Regelauslegungen. Diese sind häufig auf Unkenntnis der aktuellen Wettbewerbsbestimmungen zurück zu führen.

Am 7. Mai nahmen die beiden Fachbereichsleiter mit anderen Mitgliedern des KJF – Ausschusses am Delegiertentag der HJF teil.

Am 13. Mai fand in Homberg ein Wertungsrichterlehrgang für 12 neue Wertungsrichter statt.

In den nächsten Wochen wurde dann in Zusammenarbeit mit den SJW/GJW die Liste der Wertungsrichter überarbeitet und von Karteileichen befreit, so dass wir derzeit einen Stand von rund 150 ausgebildeten Wertungsrichter in der Gesamtliste haben.

Der Städte- und Gemeindepokal fand am 11. Juni in Mücke – Atzenhain statt. Ausrichter war die JF Flensungen. Es nahmen 5 Gruppen und 7 Staffeln sowie die Bambinimannschaft von Ehringshausen teil. Zum ersten Mal war die Anzahl der Staffeln größer als die Anzahl der Gruppen. Dieser Trend setzte sich auch beim Kreisentscheid fort.

Die ersten Plätze setzten sich aus:

1. Maulbach – 1399,0 Punkte

2. Ehringshausen – 1381,0 Punkte

3. Schlitz Mitte – 1380,0 Punkte

bei den Gruppen und

1. Ermenrod – 1384,0 Punkte

2. Hainbach – 1382,0 Punkte

3. Dannenrod/Erbenhausen – 1381,6 Punkte

bei den Staffeln

Am 16. Juni vertraten die beiden Fachbereichsleiter die KJF auf dem Festkommers zum Jubiläum der FF Mücke – Flensungen

Am 02. 07 fand dann unser Kreisentscheid in Romrod – Zell statt. Die JF Zell hatte sich bereiterklärt, diesen auch ohne besonderen Anlass durchzuführen. Hierfür noch einmal herzlichen Dank.
Auch hier bestätigte sich der Trend, dass die Anzahl an Gruppen abnimmt, im Gegenzug aber die Anzahl an Staffeln zunimmt. Es nahmen 9 Gruppen und 11 Staffeln teil. Hinzu kam noch außer Konkurrenz die Bambinigruppe von Ehringshausen im B-Teil. Die Bambinigruppe von Zell, die auch gemeldet war, musste kurzfristig aus Personalgründen abgemeldet werden. Der Staffelwettbewerb bei uns also angenommen. Leider gab es in diesem Jahr erstmalig keine einzige Mädchenmannschaft, so dass der dritte Startplatz für den Landesentscheid sich zwischen der zweitplazierten Gruppe und der zweitplazierten Staffel ausgespielt wurde wieder.

Die ersten drei bei den Gruppen waren:

1. Ehringshausen – 1415,0 Punkte

2. Maulbach – 1414,9 Punkte

3. Dannenrod/Erbenhausen – 1404,0 Punkte

und bei den Staffeln

1. Hainbach – 1395,0 Punkte

2. Ermenrod – 1394,0Punkte

3. Freiensteinau 1392,0 Punkte

Für den Landesentscheid waren dadurch qualifiziert: Ehringshausen (Gruppe),
Hainbach (Staffel) und als besserer Zweiter Maulbach (Gruppe).

Für den Vogelsbergkreis kam in 2017 noch ein Höhepunkt. Die FF Alsfeld und die JF Alsfeld richteten den Landesentscheid 2017 aus. weitere Aufgabe zu. Die Vorbesprechung hierzu fand am 20. August in Alsfeld statt.

Der Landesentscheid war dann am 27.08.2017. Schon bei der Vorbereitung zeigten sich die Vertreter der HJF beeindruckt von dem, was die Kameraden aus Alsfeld auf die Beine gestellt hatten. Auch den Vertretern der KJF, die am Samstag beim Aufbau der Wettbewerbsbahnen mitgeholfen hatten , galt der Dank. Der FBL Wettbewerb Hessen Michael Wickenhöfer stellte fest, dass er so schnell noch nie mit dem Aufbau fertig gewesen sei.

In 2017 erreichten die Starter aus dem Vogelsbergkreis durchweg gute Ergebnisse. Die Jugendfeuerwehr aus Ehringshausen wurde mit 1424 Punkten 4. und die Jugendfeuerwehr Maulbach mit 1408 Punkten 10 bei den gemischten Gruppen, (Sieger Petersberg Steinau (FD) mit 1434 Punkten): Insgesamt erreichten bei den gemischten Gruppen 13 von 29 mehr als 1400 Punkte erreicht hatten.
In der Staffelwertung wurde die Mannschaft von Hainbach mit 1404 Punkten 7. (Sieger Homberg – Mühlhausen 1417 Punkte.
Als Wertungsrichter waren dieses Mal Wolfgang Repp, Gerald Morneweg, Andreas Riffer, Roland Weber und Armin Kropp und außerdem als Ersatzleute Ute Friedrich und Mirko Hohmann tätig.

Der Osthessencup 2017 fand am 03.09. in Somborn statt.. Hierfür sind von jedem der vier beteiligten Landkreise 8 Mannschaften startberechtigt. Dies waren für den Vogelsbergkreis:

Bei den Gruppen: Dannenrod/Erbenhausen, Ützhausen, Üllershausen und Schlitz Mitte,

und bei den Staffeln:Ermenrod, Nieder – Ohmen, Freiensteinau und Alsfeld.

In diesem Jahr dominierten wieder einmal die Vogelsberger Mannschaften. Sieger bei den gemischten Gruppen wurde die Mannschaft aus Dannenrod/Erbenhausen mit 1412 Punkten gefolgt von der Jugendfeuerwehr Ützhausen mit 1403 Punkten. Die beiden anderen Gruppen aus dem Vogelsbergkreis erreichten:

5. Üllershausen – 1386,0 Punkte

10. Schlitz Mitte 1352,0 Punkte

Den Staffelwettbewerb gewann die Jugendfeuerwehr Ermenrod mit 1415 Punkten.

Die weiteren Platzierungen der Vogelsberger Mannschaften ergaben:

3. Freiensteinau – 1401,0 Punkte

6. Alsfeld Mitte 1399,0 Punkte

14. Nieder- Ohmen 1362,0 Punkte

Der Fachbereich Wettbewerbe kann sich auch für 2017 bei drei Veranstaltern der Wettbewerbe für eine reibungslose Veranstaltung und eine ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken. Auch die Rückmeldung der Wertungsrichter war wieder zufriedenstellend, obwohl man sich immer wieder fragen muss, wieso es bei rund 150 Wertungsrichtern auf der Kreisliste immer wieder besonderer Anstrengungen bedarf, 30 Wertungsrichter für einen Kreisentscheid zusammen zu bekommen. Es wurde jeder Wertungsrichter und jede Wertungsrichterin, von denen eine gültige E-Mail Adresse vorliegt, direkt angeschrieben. Es dürfte doch wohl keine Schwierigkeiten machen, den Fachbereichsleitern mitzuteilen, wenn man kein Interesse mehr an einer Wertungsrichtertätigkeit hat, ob es in diesem Jahr nicht klappt oder wann man mitmachen möchte. Es ist schließlich ganz normal, wenn jemand nach langer Zeit auf der Bahn irgendwann einmal sagt: „Ich habe keine Zeit mehr dafür.“ Oder „Ich habe kein Interesse mehr. Bitte streiche mich aus der Liste.“. Dann würden auch nur doch diejenigen angeschrieben, die auch bereit sind, eingesetzt zu werden.

Wir bedanken uns bei allen, die uns im Laufe des Jahres unterstützt haben und die uns vor allem als Wertungsrichter nicht im Stich gelassen haben.

Für den Fachbereich Wettbewerb

Wolfgang Repp & Andreas Riffer

Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

„Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?“, viele Jugendfeuerwehren im Vogelsbergkreis sorgen wieder für eine fachgerechte – und vorallem sichere – entsorgung.

„Langsam vertrocknende Weihnachtsbäume stellen eine hohe Brandgefahr dar“, warnt Alsfelds Jugendfeuerwehrwart Thomas Dressler. „Trotz Wässerung sind die Bäume bis Januar durch die warme Raumluft sehr trocken, so dass die Brandgefahr ungleich höher ist“, unterstreicht Romrods Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing. Und auch Kirtorfs Jugendfeuerwehrwart Jochen Schneider appelliert: „Nach mehreren Tagen in einem geheizten Raum sind Bäume leicht entzündlich und können rasant abbrennen“. Auf das Entzünden von echten Kerzen sollte aus Sicht der Jugendfeuerwehrwarte spätestens dann gänzlich verzichtet werden. Um die Entsorgung der „brandgefährlichen“ Nadelbäume zu erleichtern, bieten die Jugendfeuerwehren deren Entsorgung an.

Die Jugendfeuerwehr Alsfeld-Mitte sammelt die Bäume am 13. Januar ab 9 Uhr in der Stadt Alsfeld ein. „Damit Ihr Baum abgeholt werden kann, benötigen Sie ein Märkchen welches Sie im Vorfeld gegen eine kleine Spende an der Feuerwache erhalten“, teilt der Feuerwehrnachwuchs mit. Geöffnet ist der Märkchen-Verkauf am 2., 4., 9. und 11. Januar zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Die Weihnachtsbäume werden nur in der Kernstadt eingesammelt, aber es gibt auch in einigen Stadtteilen gesonderte Sammlungen durch kleine und große Feuerwehrleute. Diese sind am 6. Januar ab 9 Uhr in Eifa, am 13. Januar ab 9 Uhr in Elbenrod, am 13. Januar ab 11 Uhr in Leusel, am 20. Januar ab 10 Uhr in Liederbach und am 20. Januar ab 13 Uhr in Schwabenrod.

In der Gemeinde Feldatal werden die Bäume am 6. Januar ab 9 Uhr in Groß-Felda und am 13. Januar ab 10 Uhr in Ermenrod eingesammelt.

Die Jugendfeuerwehr in der Stadt Kirtorf führt ihre Sammlung am 13. Januar durch, sie beginnt um 8:30 Uhr. „Der nadelige Abschleppdienst wird nur im Gebiet der Kernstadt durchgeführt“, so Feuerwehrsprecher Fabian Sprankel. Ein Erwerb von Marken ist in der Stadt an der Gleen nicht nötig, allerdings freuen sich die jungen Brandschützer über Spenden. Auch im Stadtteil Arnshain werden die Bäume von der Jugendfeuerwehr am gleichen Tag ab 11 Uhr eingesammelt. Wie die dortige Jugendwartin Susann Korell schilderte, gibt es für die fleißigen Sammler im Anschluss heißen Kakao und Würstchen im örtlichen Steinbruch.

In der Stadt Lauterbach sammeln die Jugendfeuerwehren Lauterbach-Ost, Lauterbach-Nord, Lauterbach-West und Lauterbach-Süd die ausgedienten Weihnachtsbäume am 13. Januar ein. Die Sammlung in den Stadtteilen Allmenrod, Heblos, Sickendorf und Rimlos startet ab 9 Uhr, in den Stadtteilen Maar sowie Wallenrod um 9:30 Uhr und im Stadtteil Frischborn um 10 Uhr. „Bitte darauf achten, dass Gehwege und Straßen nicht mit Bäumen belagert werden“, so Lauterbachs Feuerwehrsprecher Andreas Wahl zur Sammelaktion. In der Kreisstadt selbst werden keine Weihnachtsbäume von der Jugendfeuerwehr eingesammelt.

In der Gemeinde Mücke sammeln die Jugendfeuerwehren die Bäume am 13. Januar ab 9 Uhr in folgenden Orten ein: Atzenhain, Flensungen, Groß-Eichen, Höckersdorf, Merlau, Nieder-Ohmen, Ober-Ohmen, Ruppertenrod und Sellnrod.

Die Jugendfeuerwehr in der Stadt Romrod führt ihre Sammlung am 13. Januar ab 10 Uhr durch, sie fährt alle Straßen im Gebiet der Kernstadt mit Unterstützung der Einsatzabteilung ab. „Künstliche Bäume und nicht vollständig entschmückte Bäume werden nicht mitgenommen“, so Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing. Die Jugendfeuerwehr bittet darum, die Bäume am Sammeltag bis um 10 Uhr am Grundstücksrand bereitzulegen. Der Service ist kostenfrei, jedoch werden Spenden für die Jugendarbeit gerne entgegengenommen. Zudem können Einwohner ihren Weihnachtsbaum am 13. Januar an der Feuerwache in Romrod gegen eine Spende abgeben. Auch im Stadtteil Zell werden die Bäume von der Jugendfeuerwehr am gleichen Tag eingesammelt.

Alle Jugendfeuerwehren bitten in den letzten „Christbaum-Tagen“ um die nötige Sorgsamkeit bei offenem Feuer. „Ein gewissenhafter Umgang mit Kerzen hilft einem Brand vorzubeugen“, so die Jugendfeuerwehren. Aus Sicht der jungen Brandschützer sollte ein beleuchteter Baum niemals ohne Aufsicht gelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. „Im Brandfall ist schnelle Hilfe wichtig: Notruf 112, dann kommt die Feuerwehr“, so die Jugendfeuerwehren abschließend.