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Die letzten Weihnachtsbäume aus 2018

VOGELSBERGKREIS (pw). Knut! Weit über 2.500 Weihnachtsbäume sammelten am Samstag die Jugendfeuerwehren in Alsfeld, Feldatal, Gemünden, Kirtorf, Lauterbach, Mücke, Romrod und Ulrichstein ein. Die ausgedienten Tannen wurden zumeist auf Gespanne geladen und dann der Entsorgung zugeführt. Zum Größenverhältnis: 2.500 Bäume entsprechen im Nutzforst einer Waldfläche von etwa 25.000 Quadratmetern.

In Alsfeld lud der Feuerwehrnachwuchs über 200 Bäume auf zwei Traktor-Gespanne auf. Wie Jugendfeuerwehrwart Thomas Dressler berichtete, wurden die 30 fleißigen Sammler in der Alsfelder Feuerwache mit Fischstäbchen versorgt. Großen Dank richteten die Mädchen und Jungen an die Gespann-Fahrer Wolfgang Tomalla und Kevin Eilts. Im Ortsteil Eifa sammelte die Jugendfeuerwehr insgesamt vier Wagenladungen mit Weihnachtsbäumen ein. Die fast zwanzig Helfer wurden im Anschluss mit Pizza überrascht.

In Feldatal sammelte die Jugendfeuerwehr im Ortsteil Ermenrod 25 Weihnachtsbäume ein. Wie Jugendwart Julian Seim berichtete, waren insgesamt sieben Helfer unterwegs. In Gemünden (Felda) sammelten die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr rund 150 Bäume ein. Wie Gemeindebrandinspektor Tobias Tomaschewski sagte, waren es in Burg- und Nieder-Gemünden 60, in Ehringshausen 50 und in Hainbach 40 ausgediente Tannen.

In Kirtorf sammelten die 11 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr rund 150 der ausgedienten Nadelhölzer ein. Mit zwei Gespannen fuhren die jungen Brandschützer Straße für Straße der Gleenstadt ab. Nicht nur Geldspenden, auch süße Überraschungen wurden den Jugendlichen bei ihrer Sammelaktion überreicht. „Der Feuerwehrnachwuchs freut sich jedes Jahr auf das Einsammeln der Weihnachtsbäume“, so das Team um Jugendfeuerwehrwart Jochen Schneider. In der Kirtorfer Feuerwehrwache wurden die fleißigen Sammler zum Abschluss mit Pizza empfangen.

In Allmenrod, Heblos, Rimlos und Sickendorf wurden rund 230 Christbäume durch die Jugendfeuerwehr Lauterbach-West eingesammelt. Die 17 Helfer waren mit zwei Traktorgespannen unterwegs. Wie Jugendfeuerwehrwart Oliver Karney sagte, hatte das eingespielte Team der Sammlung viel Spaß und eine super Stimmung. „In diesem Jahr wurden sogar drei Adventskränze eingesammelt“, so Karney.

In Frischborn sammelten die 19 Helfer der Kinderfeuerwehr und Jugendfeuerwehr Lauterbach-Süd etwa 400 Bäume mit zwei Traktorgespannen ein. „Die Kids waren trotz des nicht ganz so schönen Wetters mit vollem Elan und Arbeitseifer bei der Sache, da war kein Baum zu schwer und kein Weg zu weit“, so Marco Fölsing von den Organisatoren.

In Maar wurden von den 24 Helfern der Jugendfeuerwehr Lauterbach-Ost rund 350 ausgediente Tannen gesammelt. Für die Sammlung waren zwei Traktorgespanne im Einsatz. „Die Sammelaktion hat uns einen riesen Spaß bereitet, in einer Straße wurden wir sogar mit warmen Kakao empfangen“, so Organisator Andreas Wahl. Wie er mitteilte, möchte man sich bei den „freundlichen Tannenbaum-Abgebern“ herzlich bedanken. Zum Abschluss der Sammlung gab es für die Helfer einen Imbiss aus der heißen Theke.

In Wallenrod sammelte der Feuerwehrnachwuchs etwa 300 Weihnachtsbäume mit zwei Traktor-Gespannen ein. Insgesamt 21 Helfer der Kinder- und Jugendfeuerwehr Lauterbach-Nord waren bei der Sammelaktion unterwegs, die im Anschluss mit Pizza versorgt wurden. Zudem erhielt der Feuerwehrnachwuchs Gutscheine für die Eisbahn in Lauterbach überreicht.

In Nieder-Ohmen sammelte die Jugendfeuerwehr fast 300 Nadelträger ein. Insgesamt 22 Helfer waren mit Unterstützung der Einsatzabteilung sowie der Ehren- und Altersabteilung unterwegs. Jugendwartin Carina Reitz dankte für die zahlreichen Spenden, die komplett der Jugendfeuerwehr zugutekommen. Die Jugendfeuerwehren in den Ortsteilen Höckersdorf und Sellnrod sammelten zusammen mit den Ulrichsteiner Jugendfeuerwehren aus Bobenhausen II und Wohnfeld die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Wie Sellnrods Jugendwartin Janine Lutz sagte, waren es über 150 Tannen. Im Mücker Ortsteil Flensungen wurden 120 Bäume eingesammelt.

In Romrod lud der Feuerwehrnachwuchs mehr als 200 Bäume auf die Transporthänger, die von einer Imkerei und einem Milchviehbetrieb kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Wie Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing berichtete, erhielt die Jugendfeuerwehr vom Förderverein der Feuerwehr mehrere Strickmützen geschenkt und zur Mittagszeit einen warmen Imbiss gereicht. Besonders erfreut war der Feuerwehrnachwuchs von der Vielzahl der Süßigkeiten, die an den ausgedienten Tannenbäumen hingen. „Von Gummibärchen über Schokoriegel bis hin zu Lutschern war alles dabei“, so die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr.

Danke an Philip Weitzel für den Bericht.

30 Jugendfeuerwehrkinder aus Mücke legten die Prüfungen zur Jugendflamme ab

Sie ist die erste praktische Prüfung, die ein Jugendfeuerwehrmitglied in der Jugendfeuerwehr ablegen kann. In der Prüfung weisen die Jugendlichen grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Feuerwehrgerät sowie in Erster Hilfe nach.

Ablegen kann man die Prüfung, sobald man in die Jugendfeuerwehr eingetreten ist, also ab 10 Jahren. Die Abnahme erfolgte am Samstagvormittag in Ober-Ohmen. 9 Jugendliche konnten davon sogar schon die Jugendflamme II ablegen. Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin Michaela Wießner hatte alle Hände voll zu tun. Aber ihr waren noch einige Feuerwehrmitglieder zugeteilt, denn schließlich gab es 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu prüfen.

Um die erste Stufe erfolgreich zu meistern, müssen die Jugendlichen folgende Tätigkeiten absolvieren:  Erläutern des Notrufes und Absetzen eines fiktiven Notrufes an Hand eines Fallbeispiels, Anfertigen von 3 Feuerwehrknoten, Durchführung von 3 feuerwehrtechnischen Aufgaben aus dem sportlich kulturellem, musikalischem, kreativ oder sozial ökologischem Bereich. In den zurückliegenden Wochen wurden die jungen Floriansjünger aus Mücke von ihrem Jugendbetreuern mit viel Eifer und Einsatz auf diese Prüfung hin vorbereitet. Sie wollten doch, dass ihre Schützlinge die Prüfung mit „Bestanden“ ablegen.  Bei der Jugendflamme II zählten eine Dorfralley, ein aufgebauter Löschangriff sowie eine Verkehrsabsicherung zu dem Aufgabengebiet. Des Weiteren musste ein Fragebogen ausgefüllt werden. Es war schon sehr anspruchsvoll. Aber am Ende das Fazit“ Alle haben bestanden“. Dabei waren Fachwissen, Teamarbeit, Geschicklichkeit, Improvisation und Schnelligkeit gefragt.

Als Abnahmeberechtigter vom Kreis gratulierte Kreisjugendwart Jörg Blankenburg sowie Fachbereichsleiter Frank Wingefeld den Floriansjünger aus Mücke. GBI Martin Schlosser hatte sich auch für den Feuerwehrnachwuchs interessiert und war ganz Stolz auf die Anzahl der 30 Prüflinge. Ein Dankeschön an die vielen Betreuer, sagte Bürgermeister Andreas Sommer, denn sie hätten ja die Nachwuchskräfte der Feuerwehr bis dato geschult und unterwiesen.  „Wir brauchen Nachwuchs in der Feuerwehr“, so Sommer und erwünschte den Jugendlichen noch viel Spaß. Michaela Wießner als Gemeinde Jugendfeuerwehrwartin dankte der Feuerwehr Ober-Ohmen für das Ausrichten und die Bewirtung. Sie dankte auch ihren Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

Die Jugendflamme II legten ab: Luca Wick, Leon Meisinger, Martin Adam, Lars Scharmann. Jannik Kratz, Lena Scharmann, Luca Kern, Fabian Keilholz und Jakob Merz. Die Jugendflamme I legten ab: Jonas Bizjak, Esther Witznick, Tavis Hinz, Finn-Luca Mehlberg, Alexander Liehr, Leonardo Schmidt, Lukas Liewald, Silja Müller, Emilie Dörr, Taja Reichel, Luis Zeitz, Moritz Keller, Finn Liebermann,  Lukas Hofann, Noel Drawer, Ronja Schäfer, Laura Quehl, Leonardo Lopes-Jilg, David Bär, Leo Dreßler und  Dean Reich.

Und wieder einige Jugendflammen!

Die Kinder- und Jugendfeuerwehren der Gemeinde Mücke sind außerordentlich aktiv. Im Frühjahr gab es erst die Abnahme der „Tatzen“ in denKinderfeuerwehren und aktuell waren die „älteren“ dran. Die Jutgendfeuerwehren der Gemeinde Mücke durften ihr Können an den Aufgaben der Jugendflamme beweisen.

Die Jugendflamme kann in 3 Stufen abgenommen werden und ist mittelrweile bundeseinheitlich aufgestellt. Neben viel feuerwehrtechnischem Wissen und Fähigkeiten werden auch sportliche und kulturelle Aufgaben gestellt. Wenn ihr mit eure Jugendfeuerwehr ebenfalls mal eine Abnahme der Jugendflamme plant, könnt ihr euch gerne an die Kreisjuigendfeuerwehr wenden. Mit unserem „Spezialisten“ Fank Wingefeld als Fachbereichsleiter für die Jugendflamme können wir euch bei Planung und Durchführung unterstützen. Damit alles genauso so läuft in der Gemeinde Mücke am letzten Samstag: am Ende gab es nur zufriedene Gesichter.

Treffen der Betreuerunnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren

Es gibt wieder was zu lernen für die Betreuer und Betreuerinnen in den Kinderfeuerwehren im Vogelsbergkreis: die Kreisjugendfeuerwehr lädt zum Treffen am 06.10.2018 um 14 Uhr in den Stützpunkt der Feuerwehr Alsfeld.

Themenschwerpunkt werden sein:

– Rechtsfragen in der Bambiniarbeit (Aufsichtspflicht)

– die Kindertatze

– sowie ein Erfahrungsaustausch sein.

Zur besseren Planung schickt bitte eine kurze formlose Anmeldung mit der Anzahl der Teilnehmer von eurer Gruppe an den FBL Bildung unter bildungs-medienarbeit@kjf-vogelsbergkreis.de. Wünsche und Anregungen werden auch noch angenommen.

Die komplette Einladung könnt ihr euch noch mal hier downloaden.


Termine 2018

Warum gibt es nicht schon mehr Termine für das Jahr 2018? Für den Kreisentscheid zum Beispiel? – Naja, so eine Veranstaltung braucht schon ein wenig Vorbereitung und Arbeit. Neben unseren Aufgaben wie Wertungsbüro, Begrüßung und Siegerehrung brauchen wir natürlich auch noch jemanden, der sich um die „Rahmenbedingungen“ kümmert. Also für Essen und Getränke sorgt, damit die Jugendfeuerwehren nicht mit knurrenden Magen auf die Wettbewerbsbahnen müssen. In diesem Jahr hat sich bisher noch kein Veranstalter für die „großen“ Jugendfeuerwehrtermine der Kreisjugendfeuerwehr gefunden. Wir müssen also noch ein wenig warten, bevor wir hier die Termine bekannt geben können.

Ihr habt mit eurem Feuerwehrverein oder mit eurer Jugendfeuerwehr Lust uns dabei zu unterstützen? Meldet euch doch einfach im Fachbereioch oder bei eurem Kreisjugendfeuerwehrwart. Manchmal bietet sich das auch an, wenn ihr ein Jubiläum oder ähnliches feiert. Zusammen machen wir dann eine schöne Veranstaltung.

Update: Na das läuft doch langsam! Mittlerweile findet sich fast für jeden Termin was. Schaut euch mal die Übersicht an.

Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

„Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?“, viele Jugendfeuerwehren im Vogelsbergkreis sorgen wieder für eine fachgerechte – und vorallem sichere – entsorgung.

„Langsam vertrocknende Weihnachtsbäume stellen eine hohe Brandgefahr dar“, warnt Alsfelds Jugendfeuerwehrwart Thomas Dressler. „Trotz Wässerung sind die Bäume bis Januar durch die warme Raumluft sehr trocken, so dass die Brandgefahr ungleich höher ist“, unterstreicht Romrods Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing. Und auch Kirtorfs Jugendfeuerwehrwart Jochen Schneider appelliert: „Nach mehreren Tagen in einem geheizten Raum sind Bäume leicht entzündlich und können rasant abbrennen“. Auf das Entzünden von echten Kerzen sollte aus Sicht der Jugendfeuerwehrwarte spätestens dann gänzlich verzichtet werden. Um die Entsorgung der „brandgefährlichen“ Nadelbäume zu erleichtern, bieten die Jugendfeuerwehren deren Entsorgung an.

Die Jugendfeuerwehr Alsfeld-Mitte sammelt die Bäume am 13. Januar ab 9 Uhr in der Stadt Alsfeld ein. „Damit Ihr Baum abgeholt werden kann, benötigen Sie ein Märkchen welches Sie im Vorfeld gegen eine kleine Spende an der Feuerwache erhalten“, teilt der Feuerwehrnachwuchs mit. Geöffnet ist der Märkchen-Verkauf am 2., 4., 9. und 11. Januar zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Die Weihnachtsbäume werden nur in der Kernstadt eingesammelt, aber es gibt auch in einigen Stadtteilen gesonderte Sammlungen durch kleine und große Feuerwehrleute. Diese sind am 6. Januar ab 9 Uhr in Eifa, am 13. Januar ab 9 Uhr in Elbenrod, am 13. Januar ab 11 Uhr in Leusel, am 20. Januar ab 10 Uhr in Liederbach und am 20. Januar ab 13 Uhr in Schwabenrod.

In der Gemeinde Feldatal werden die Bäume am 6. Januar ab 9 Uhr in Groß-Felda und am 13. Januar ab 10 Uhr in Ermenrod eingesammelt.

Die Jugendfeuerwehr in der Stadt Kirtorf führt ihre Sammlung am 13. Januar durch, sie beginnt um 8:30 Uhr. „Der nadelige Abschleppdienst wird nur im Gebiet der Kernstadt durchgeführt“, so Feuerwehrsprecher Fabian Sprankel. Ein Erwerb von Marken ist in der Stadt an der Gleen nicht nötig, allerdings freuen sich die jungen Brandschützer über Spenden. Auch im Stadtteil Arnshain werden die Bäume von der Jugendfeuerwehr am gleichen Tag ab 11 Uhr eingesammelt. Wie die dortige Jugendwartin Susann Korell schilderte, gibt es für die fleißigen Sammler im Anschluss heißen Kakao und Würstchen im örtlichen Steinbruch.

In der Stadt Lauterbach sammeln die Jugendfeuerwehren Lauterbach-Ost, Lauterbach-Nord, Lauterbach-West und Lauterbach-Süd die ausgedienten Weihnachtsbäume am 13. Januar ein. Die Sammlung in den Stadtteilen Allmenrod, Heblos, Sickendorf und Rimlos startet ab 9 Uhr, in den Stadtteilen Maar sowie Wallenrod um 9:30 Uhr und im Stadtteil Frischborn um 10 Uhr. „Bitte darauf achten, dass Gehwege und Straßen nicht mit Bäumen belagert werden“, so Lauterbachs Feuerwehrsprecher Andreas Wahl zur Sammelaktion. In der Kreisstadt selbst werden keine Weihnachtsbäume von der Jugendfeuerwehr eingesammelt.

In der Gemeinde Mücke sammeln die Jugendfeuerwehren die Bäume am 13. Januar ab 9 Uhr in folgenden Orten ein: Atzenhain, Flensungen, Groß-Eichen, Höckersdorf, Merlau, Nieder-Ohmen, Ober-Ohmen, Ruppertenrod und Sellnrod.

Die Jugendfeuerwehr in der Stadt Romrod führt ihre Sammlung am 13. Januar ab 10 Uhr durch, sie fährt alle Straßen im Gebiet der Kernstadt mit Unterstützung der Einsatzabteilung ab. „Künstliche Bäume und nicht vollständig entschmückte Bäume werden nicht mitgenommen“, so Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing. Die Jugendfeuerwehr bittet darum, die Bäume am Sammeltag bis um 10 Uhr am Grundstücksrand bereitzulegen. Der Service ist kostenfrei, jedoch werden Spenden für die Jugendarbeit gerne entgegengenommen. Zudem können Einwohner ihren Weihnachtsbaum am 13. Januar an der Feuerwache in Romrod gegen eine Spende abgeben. Auch im Stadtteil Zell werden die Bäume von der Jugendfeuerwehr am gleichen Tag eingesammelt.

Alle Jugendfeuerwehren bitten in den letzten „Christbaum-Tagen“ um die nötige Sorgsamkeit bei offenem Feuer. „Ein gewissenhafter Umgang mit Kerzen hilft einem Brand vorzubeugen“, so die Jugendfeuerwehren. Aus Sicht der jungen Brandschützer sollte ein beleuchteter Baum niemals ohne Aufsicht gelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. „Im Brandfall ist schnelle Hilfe wichtig: Notruf 112, dann kommt die Feuerwehr“, so die Jugendfeuerwehren abschließend.

Leistungsspange im Vogelsbergkreis

Gemünden/Ehringshausen (ek). Ganz im Zeichen der Jugendfeuerwehr stand am Sonntag der Gemündener Ortsteil, fand dort doch eine Leistungsspangenabnahme statt, zu der sich neun Gruppen aus dem gesamten Kreisgebiet angemeldet hatten. Jeweils zwei Gruppen aus Alsfeld, Gemünden und Feldatal, Homberg, sowie aus dem Schlitzerland und eine Gruppe aus Ulrichstein stellten sich den kritischen Augen der Schiedrichter und zeigten in beeindruckender Manier ihr Können auf den unterschiedlichen Gebieten. Kreisjugendfeuerwehrwart Jörg Blankenburg und Gerald Morneweg, Beauftragter für die Leistungsspange im Vogelsberg konnten pünktlich um 09:00 Uhr die Bewerbergruppen mit ihren Betreuern und die Gäste am Sportheim begrüßen. Anwesend dabei natürlich auch die beiden Abnahmeberechtigten seitens der hessischen Jugendfeuerwehr Udo Lind (Kreis Waldeck/Frankenberg) und Jörg Frey (Kreis Fritzlar/Homberg). Ein besonderer Gruß galt dabei dem Gemündener Gemeindebrandinspektor Tobias Tomaschewski, dem örtlichen Wehrführer Jan Schäfer, dem Gemeindejugendfeuerwehrwart Christoph Schad, sowie in Vertretung des Landrates dem Kreisbeigeordneten Hans-Jürgen Herbst, sowie Dr. Jörg Müller von der DRK Bereitschaft und zugleich Ortsvorsteher in Ehringshausen. Die Abnahme der unterschiedlichen Prüfungsbereiche erfolgte durch Wertungsrichter aus dem Kreisgebiet, die Organisation der Veranstaltung hatten Joachim Well und Ingo Schmid von der örtlichen Feuerwehr.

Bei der Leistungsspange handelt es sich um die höchste Auszeichnung, die seitens der Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr erworben werden kann. Dieser Umstand erklärt auch die große Aufmerksamkeit, die einer solchen Abnahme entgegengebracht wird, üben doch die einzelnen Jugendwehren viele Monate im Vorfeld für die Disziplinen, um am Ende die begehrte Auszeichnung entgegennehmen zu können. Die Prüfung selbst ist in fünf Disziplinen aufgeteilt, die alle bewältigt werden müssen. Vorgestellt werden muss dementsprechend ein Löschangriff nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 3, sportliche Fitness erfordert das Kugelstoßen, bei dem neun Personen (1 Gruppe) mindestens in der Summe 55 Meter erreichen müssen, ebenso wie der Staffellauf über 1500m, wobei sich die neun Personen die Gesamtstrecke je nach Leistungsfähigkeit (Schnelligkeit) in unterschiedlich lange Laufdistanzen aufteilen können. Eine wahre Schnelligkeitsübung ist das Auswerfen von acht Schläuchen in Folge ohne Drehung und das Kuppeln, wobei die Jungen und Mädchen unter 75 Sekunden bleiben müssen. Schließlich gibt es noch einen Fragenteil, bei dem Fragen zu den Themen Ausrüstung, Organisation, Geräte, Löschmittel, Löschverfahren der Feuerwehr, Unfallverhütung, sowie Gesellschaft- und Jugendpolitik beantwortet werden müssen.  Bei allen Disziplinen konnten maximal je vier Punkte erreicht werden, darüber hinaus wurde aber auch das Auftreten der Gruppe insgesamt mit einer „Eindrucksnote“ beurteilt.

Am Ende der mit viel Engagement und persönlichem Einsatz absolvierten Disziplinen stand fest, dass sieben von neun Gruppen, in der Summe 48 Kindern (34 Jungen und 14 Mädchen) die Leistungsspange zuerkannt werden konnte. Zwei Gruppen erreichten dieses Ziel an diesem Tag leider nicht, sie werden aber die Möglichkeit haben bei einem Nachtermin, am 29.10. in Alsfeld, einen erneuten Anlauf zum Erwerb zu unternehmen.

Von den Ehrengästen wurden zum Abschluss die Leistungsspangen überreicht, bzw. angesteckt, was die Jungen und Mädchen sichtlich stolz machte.

Am Rande der Veranstaltung nutzte die Bambini-Gruppe aus Ehringshausen die Gelegenheit und präsentierten den kritischen Augen der Wertungsrichter und der Öffentlichkeit die bereits beschriebene Schnelligkeitsübung. Wie von den Betreuern am Ende zu erfahren war zeigten die Kids dabei eine bravouröse Übung in vorbildlicher Manier und mit einer neuen Bestzeit, ein persönlicher Erfolg über den sich die Bambinis natürlich ausgelassen freuten und in Zukunft sicherlich weiter fleißig üben, um zu gegebener Zeit auch die Leistungsspange zu erwerben.

Vogelsberger Doppelsieg beim Osthessencup!

Die Wettbewerbssaison nähert sich so langsam dem Ende und die Vogelsberger Jugendwehren konnten beim Osthessencup nochmal ihr können unter Beweis stellen. In Freigericht Somborn im Main-Kinzig-Kreis konnten dabei die mansnchaft der Jugendfeuerwehr Dannenrod/Erbenhausen den ersten Platz in der Wertung der gemischten Mannschaften erreichen. Auch die Sieger in der Staffelwertung kommen aus dem Vogelsberg: hier konnte die Jugendfeuerwehr aus Ermenrod die wertunsgrichter überzeugen.

Auch die Platzierungen der anderen Mannschaften aus dem Vogelsbergkreis können sich sehen lassen. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen auch im nächsten Jahr viel Erfolg!

Ehringshausen und Hainbach sichern sich den Sieg

(smü) Trotz des wechselhaften Wetters fanden sich am vergangenen Sonntag 16 Vogelsberger Jugendfeuerwehren im Romröder Stadtteil Zell ein um Kräfte zu messen. Bei dem alljährlich stattfindenden Wettbewerb treten die jüngsten Nachwuchskräfte spielerisch in Gruppen- beziehungsweise Staffelaufstellung gegeneinander an, um sich im Anschluss bestenfalls für den bevorstehenden Landesentscheid zu qualifizieren. Mit einer Mannschaftsstärke von sechs (Staffel) oder neun (Gruppe) Personen müssen die Mannschaften dann in zwei Wettbewerbsteilen ihr Können unter Beweis stellen. Im sogenannten „A-Teil“ wird ein Löschangriff nachgestellt, hier gilt es möglichst wenige Fehlerpunkte zu kassieren. Wie bei einem echten Feuerwehreinsatz müssen dann Schläuche verlegt, Knoten gestochen und die Wasserversorgung hergestellt werden. Im „B-Teil“ kommt es dann vor allem auf die Schnelligkeit an. Die Mannschaft absolviert einen Staffellauf mit allerlei Zusatzaufgaben. Dazu gehören unter anderem das rasche Aufwickeln eines Schlauches, das Überwinden einer Hürde oder auch das Anlegen von Feuerwehrkleidung. Unterstützend war an diesem Tag ebenfalls der Ortsverein des DRK Romrod anwesend. „Außer ein paar kleinen Schürfwunden gab es für uns glücklicherweise nicht viel zu tun“, so der Vereinsvorsitzende Jörg Gaudl. Pünktlich um 9.00 Uhr fiel dann der Startschuss. Da von den 22 gemeldeten Mannschaften nur 16 zum Wettkampf angetreten waren, konnte die Siegerehrung bereits um 13.00 Uhr stattfinden. Trotz plötzlichem, aber glücklicherweise kurzweiligem, Nieselregen konnte diese dann doch größtenteils trocken abgehalten werden. Über einhundert Jugendliche saßen gespannt am Zeller Sportplatz und warteten auf die Ergebnisse der zuvor erbrachten Leistungen. Kreisjugendfeuerwehrwart Jörg Blankenburg eröffnete die Siegerehrung und bedankte sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie allen Mitwirkenden für die deren Engagement und den reibungslosen Ablauf. Ein großes „Dankeschön“ gab es ebenfalls von Frau Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg. Sie betonte die Wichtigkeit der Jugendarbeit in den Feuerwehren und bedankte sich ebenfalls bei allen Helfern, Organisatoren, Wertungsrichtern, Jugendwarten, den Eltern und natürlich den Kindern und Jugendlichen für deren Einsatzbereitschaft und Motivation. Als Vertreter für den Kreisausschuss richtete der Kreisbeigeordnete Hans-Jürgen Herbst sein Grußwort an alle Anwesenden. Er selbst habe den
Zeller Sportplatz vor vielen Jahren als Austragungsort für so manchen Wettbewerb betreten und könne sich noch gut an diese Zeiten erinnern. Den Jugendlichen wünschte er viel Glück und weiterhin viel Freude bei den Tätigkeiten in den örtlichen Feuerwehren. Ebenfalls viel Erfolg wünschten der Stadtbrandinspektor der Stadt Romrod, Oliver Rabe, sowie im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes Dr. Sven Holland. Da sich die Wetterlage zu diesem Zeitpunkt kurzfristig zu verschlechtern drohte, ging man zügig zur ersehnten Siegerehrung über. Am Ende konnte sich In der Gruppenwertung die Jugendfeuerwehr aus Ehringshausen mit 1415 Punkten knapp gegen den Zweitplatzierten aus Maulbach (1414,9 Punkte) durchsetzen. Beide Mannschaften haben sich somit für den am 27.08.2017 in Alsfeld stattfindenden Landesentscheid qualifiziert. In der Staffelwertung sicherte sich die Jugendfeuerwehr Hainbach mit 1395 Punkten knapp den Sieg. Ebenfalls auf das „Treppchen“ haben es die Jugendfeuerwehren aus Ermenrod (1394 Punkte) und Freiensteinau (1392 Punkte) geschafft. Außer Konkurrenz lief die Bambini-Mannschaft aus Ehringshausen – sie erzielten mit 408 Punkten ebenfalls ein stolzes Ergebnis. Die zweit- bis fünftplatzierten Mannschaften dürfen sich ebenfalls über die Qualifikation für den am 3. September 2017 in Freigericht-Somborn stattfindenden Osthessencup freuen.